Kaum ein Büro ohne Drucker: In vielen Kanzleien, Sprechzimmern und Großraumbüros stehen sogar mehrere davon. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass Laserdrucker Feinstaub in die Raumluft abgeben. Wer sich ein wenig mit der Technik auskennt, wird das auch nicht weiter verblüffend finden: Die Drucker arbeiten mit Toner. Das ist ein extrem feines Farbpulver, die Partikel sind so klein, dass sie im Nanobereich anzuordnen sind. Für den Druckvorgang werden sie über einen Laserstrahl auf dem Papier fixiert, sozusagen eingebrannt. Deshalb sind Papiere, die aus dem Laserdrucker oder Kopierer kommen, auch immer warm oder heiß. Das Farbpulver wird zwar im Gerät halbwegs zielgerichtet aufgebracht, aber ein wenig staubt immer ab oder wird nicht richtig fixiert. Wenn das bedruckte Blatt aus dem Drucker kommt, werden die Partikel in die Luft gewirbelt. Soweit zur Funktionsweise der Drucker.

Bestandteile des Toners

Feine Staubpartikel in der Luft sind nicht per se dramatisch. Es kommt darauf an, aus was die Partikel bestehen. Der Feinstaub, der von Laserdruckern an die Raumluft abgegeben wird, enthält erstens extrem kleine Nanopartikel, die noch feiner sind als die Rußpartikel aus Dieselfahrzeugen. Und zweitens sind in den Tonerpulvern Metalle enthalten. Die Partikel sind zwischen 5 und 30 Nanometer klein, so dass der Toner die Fließeigenschaften von Flüssigkeiten hat. Das ist wichtig, damit das Pulver im Gerät zielgerichtet dahin verbracht werden kann, wo es sein soll. Es bedeutet aber auch, dass die Partikel nicht größer und damit ungefährlicher gestaltet werden können. Tonerpulver ist zusammengesetzt aus Kunstharz und Pigmenten, enthält aber auch magnetisierbare Metalloxide. Das ist nötig, um das Pulver zu lenken. Dazu kommen noch Hilfsstoffe. Die Nanopartikel sind so klein, dass sie ungehindert mit der Atemluft über die Lunge bis ins Blut gelangen können. Häufiges Absaugen hilft nicht, denn die Filter der handelsüblichen Taubsauger halten die Partikel nicht zurück. Die Nanopartikel sind zu klein, der Staubsauger wirbelt sie lediglich in die Luft. Laserdrucker und die umgebenden Räume können bestenfalls mit einem speziellen Staubsauger gereinigt werden, der auch die feinen Nanopartikel festhält. Diese Geräte sind aber noch nicht so weit verbreitet.

Laut Bundesamt für Gesundheit keine Gefahr

Das Bundesamt für Arbeitsschutz empfahl bisweilen, einen Mindestabstand von 5 Metern zum Drucker einzuhalten. Das wird in den meisten deutschen Büros sehr, sehr knapp oder ist schlicht unmöglich. Eine neue Gefährdungsbeurteilung hat ergeben, dass dagegen überhaupt nicht von einer Gefahr von Laserdruckern auszugehen ist, denn eigene Messungen hätten einen Feinstaubwert ergeben, der etwa um den Faktor 100 unter dem gesundheitlich bedenklichen Grenzwert liegt. Trotzdem gibt es Menschen, die einige Jahre neben den Druckern gearbeitet haben und über extreme Atemprobleme klagen, unter Schmerzen am ganzen Körper leiden. Sie sind kurzatmig, bekommen bei körperlicher Anstrengung kaum Luft. Blutuntersuchungen und Gewebeuntersuchungen haben ergeben, dass sich im ganzen Körper Nanopartikel an und in den Zellen abgelagert haben, deren chemische Zusammensetzung der Zusammensetzung von Tonerpulver gleicht.

 

Das berufsgenossenschaftliche Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin hat Toner und deren Emissionen untersucht. In der Studie kam man auf eine durchschnittliche Größe von 7 Nanometern bei den an die Raumluft abgegebenen Partikeln. Die bestanden zu 90 % aus Kunstharzen, der Rest waren Pigmente, Eisenoxid und Hilfsstoffe. Allerdings hatten sich beim Schmelzen und (fehlgeschlagenen) Fixieren des Tonerpulvers auch flüchtige Kohlenwasserstoffe gebildet, die sich an die Partikel hängten und mit ihnen in die Raumluft gerieten. Ketone, Benzol und Karbolsäure wurden ebenfalls festgestellt. Alle diese Stoffe sind potentiell toxisch, Benzol gilt als stark krebserregend. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die von Laserdruckern und -kopierern freigesetzten Partikel zu Erkrankungen der Atemwege führen können, dass insbesondere Erkrankungen wie Bronchitis und Asthma nach längerer Exposition zu erwarten sind. Eine erhöhte Krebsgefahr sieht die Studie nicht, da die Durchschnittsgröße der Partikel mit 7 Nanometern doch noch recht groß ist. Erst bei einer Größe von 1 Nanometer oder weniger sei damit zu rechnen. Wobei, und das berücksichtigt die Studie nicht, die 7 Nanometer eben wirklich Durchschnittswerte sind – viele Partikel sind kleiner, andere sind größer. Die Studie ist im Internet frei verfügbar.

Behörden reagieren langsam

Während die meisten Ämter und Behörden sich an die Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit halten und den Laserdrucker nicht als Gefahr sehen, haben die Justizbehörden in Niedersachsen Anfang 2018 5.000 Drucker ausgetauscht, um ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu schützen.

Alternative Tintenstrahldrucker


Die Entscheidung für einen Laserdrucker war meist eine wirtschaftliche Entscheidung: Bei hohem Papierverbrauch und vielen Drucksachen sind die Geräte für die meisten Firmen und Büros einfach kostengünstiger als die Alternative. Tintenstrahldrucker galten als langsam, teuer im Unterhalt und wartungsintensiv im Vergleich zum Laserdrucker.

 

HP liefert mit der PageWide Technologie überzeugende Argumente für Unternehmen auf Tintenstrahldrucker umzusteigen. Die Geräte sind hinsichtlich ihrer Effizienz absolut konkurrenzfähig, und erfüllen alle ISO-Spezifikationen für die Nutzung in Reinräumen der Klasse 5. Sie gelten damit als sehr emissionsarm und sind besonders für den Betrieb im Arbeitsbereich beziehungsweise in sehr sensiblen Bereichen, wie Produktionsstätten, ideal. HP PageWide Modelle tragen das Umweltzeichen Blauer Engel RAL-UZ 171. Diese Auszeichnung bezieht sich auf recycelbares Design, chemische Emissionen, Lärm, Rücknahmeprogramme und Energieverbrauch. Die US-amerikanische Regierung hat eine Zertifizierung namens Energy Star entwickelt, die weltweit anerkannt wird und sich auf energieeffiziente Funktionen bezieht. Auch über dieses Zertifikat verfügen alle HP PageWide Drucker und MFPs. Die Drucker sind für Papiere der Größe Din A4 ausgelegt und decken damit den in den meisten Büros benötigten Standard ab. Die HP PageWide Business-Drucker sind schnell, effizient und decken hohe Anforderungen in Sachen Sicherheit ab. Als standortunabhängige Multifunktionsgeräte lassen sie keine Wünsche offen.

Nachhaltigkeit wird bei HP großgeschrieben. In Punkto Energieverbrauch glänzen die PageWide Drucker und MFPs mit einem bis zu 50% geringeren Verbrauch als vergleichbare Lasergeräte. Ein unabhängiger Test von Buyers Laboratory LLC (BLI) hat dies bestätigt. Dabei wurde der Energieverbrauch von HP PageWide Pro 552dw-14-Druckern im Vergleich zu den besten vergleichbaren Farblaserdruckern untersucht. Messmethode entsprach der ENERGY STAR Typical Electricity Consumption (TEC-) Methodik. Um den realen Wochenstromverbrauch zu messen, wurden die Geräte im Betrieb, im Ruhe-, Aufwärm- und Bereitschaftsmodus nach Standardeinstellungen des Gerätes getestet. Die Einsparungen erreicht die HP PageWide Technologie, aufgrund des Fehlens von Heiz- und Fixiereinheiten und der geringeren Anzahl beweglicher Teile.


Aktuelle Beiträge immer per Email erhalten. Jetzt eintragen!