Drucken für virtuelle Desktops und Anwendungen

Herausforderung

Anwendungen und Desktops zu zentralisieren, bietet viele Vorteile. Allerdings stellen dabei das Drucken und das Druckmanagement nicht zu unterschätzende Herausforderungen dar. Beim Drucken mit virtuellen Apps und Desktops sind insbesondere folgende Herausforderungen zu nennen:

  • Druckertreiber-Management und -Inkompatibilitäten
  • Große Druckdaten und langsames Drucken
  • Anbindung und Bereitstellung der Drucker
  • Sicherheit der Druckdaten

Treiber-Management

Aufgrund der vielen Druckermodelle auf dem Markt gibt es tausende von Druckertreibern, die auf den den PC‘s zum Einsatz kommen und ebenfalls auf den virtuellen Desktops vorgehalten werden müssen. Stimmen die Treiber nicht überein, kommt es zu Fehlern, ebenso wenn Druckertreiber nicht mit den Virtualisierungs-Technologien kompatibel sind.

Um Probleme zu vermeiden, sollten universelle/virtuelle Druckertreiber verwendet werden, die mit allen Druckermodellen funktionieren und möglichst viele Funktionen unterstützen, wie z.B. Heften, Lochen oder den Druck mehrerer Seiten pro Blatt. So können die virtuellen Desktops und Anwendungsserver frei von Druckertreibern bleiben.

Noch besser ist es, wenn man den virtuellen Druckertreiber auch auf den Arbeitsplatzrechnern einsetzen und Druckertreiber nur noch zentral an einer Stelle – auf einem zentralen Druckserver – vorhalten kann. Ein zentraler Druckserver hat zusätzlich den positiven Effekt, dass die Remote Desktop Server weitgehend von der Arbeitslast des Druckens befreit werden. So können bis zu 20% mehr Nutzer pro Server unterstützt werden.

Mobile Printing


Große Druckdaten und langsames Drucken

Druckdaten werden leicht zehnmal so groß wie die zu druckende Datei, oft 100 MB und mehr. Diese Daten müssen vom virtuellen Desktop zu den Druckern transferiert werden. Große Druckdaten können die Geschwindigkeit des Druckens sowie die Anwendungsperformanz negativ beeinflussen und somit die Nutzerakzeptanz für virtuelle Desktops mindern.

Für eine Verringerung der zu übertragenden Daten sorgen Druckdaten-Komprimierung und Caching. Wichtig ist, dass diese Funktionen auch im Zusammenspiel mit einem Druckserver genutzt werden können und zwar von der Erstellung des Ausdrucks bis zum Standort des Druckers. Zudem sollte die Komprimierung sowohl bei Verwendung der virtuellen Protokolle (RDP, HDX, PCoIP) als auch beim Netzwerkdrucken (TCP/IP) greifen.

Für die Geschwindigkeit des Druckens ist das Streaming der Druckdaten wichtig. Damit wird bei mehrseitigen Ausdrucken die erste Seite übertragen und bereits ausgedruckt, während die Folgeseiten noch auf dem Server aufbereitet werden. Dies führt zu einem wesentlich schnelleren Start des Ausdrucks. Auf diese Weise wird verhindert, dass Nutzer wegen langen Wartens erneut den Druck-Button betätigen und unnötige Druckaufträge erzeugen.

Um einen negativen Effekt der Druckdaten auf die Anwendungsperformanz zu verhindern ist verbindungsorientierte Bandbreitenkontrolle das Mittel der Wahl. So kann sichergestellt werden, dass das Drucken keine anderen Prozesse stört, egal wie viele Nutzer gleichzeitig drucken.

Bereitstellung der Drucker am richtigen Ort

Dem Nutzer sollen die lokalen und Netzwerkdrucker zur Verfügung stehen, die er an dem Ort, an dem er gerade arbeitet, benötigt, auch wenn er Geräte und Standorte wechselt.

Das Druckmanagement sollte flexible Optionen bieten, lokale Drucker in die Session zu übernehmen und Standarddrucker zu setzen. Eine enorme Herausforderung besteht in der Anbindung von Netzwerkdruckern in maskierten Netzwerken – die nahezu in jeder Außenstelle Verwendung finden – beispielsweise wenn für die Session selbst Secure Gateways eingesetzt werden. Hier kann ein Software-Client oder eine Druck-Appliance in der Außenstelle die sichere Verbindung zum zentralen Drucksystem herstellen.

Mit der Drucklösung sollten sich Drucker automatisch und flexibel bereitstellen lassen – auf Basis verschiedener Kriterien wie Drucker- oder Nutzername und besonders in Abhängigkeit vom IP-Adressbereich.

Zunehmend arbeiten Virtual-Desktop-Nutzer auch von Tablets, insbesondere iPads. Hier ist eine App praktisch, die es ermöglicht, nicht nur Netzwerkdrucker, sondern auch lokale Drucker in der Session nutzen zu können.

Sicherheit der Druckdaten

Druckdateien enthalten genauso sensible Daten wie die Originaldokumente und sollten daher verschlüsselt übertragen werden – vom Rechenzentrum bis zu den Drucker-Standorten. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Drucklösung eine Verschlüsselung der Druckdaten bietet. Ein besonderer Tipp: Beim Drucken in der DMZ sollte Ihre Drucklösung Ports nur in Richtung DMZ öffnen und in der DMZ keine Daten zwischenspeichern.


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