Farbdrucker

Wer einen Farbdrucker benötigt, hat die Wahl zwischen Tintenstrahldruckern und Druckern mit implementierter Lasertechnologie. Beide Arten haben ihre Vorteile, aber durchaus auch ein paar "Ecken und Kanten". Besonders die Folgekosten sollten bereits beim Druckerkauf berücksichtigt werden. Ein Drucker, der im Anschaffungspreis günstig ist, kann sich später als teuer im Unterhalt erweisen. Viele Farbdrucker verfügen heutzutage über zusätzliche Funktionen. Neben dem klassischen Druck ist auch das Scannen, Kopieren und Faxen dank den sogenannten Multifunktionsgeräten oder All-in-One-Druckern problemlos möglich.

Sie möchten die Kosten für ein bestimmtes Modell berechnen?

Das sind die günstigsten Farbdrucker für zu Hause und Büro!



Der Farbtintenstrahldrucker

Moderne Tintenstrahldrucker zeichnen sich durch ihre technische Konzeptionierung aus. Somit bekommt der Verbraucher eine gute Produktqualität bereits zu recht günstigen Konditionen. Wer von Anfang an kein Risiko eingehen will und von einer wirklich optimalen Farb- bzw. Druckqualität profitieren möchte, der sollte sich für einen Farbdrucker entscheiden, der über eine möglichst hohe Anzahl an getrennten Farbpatronen verfügt. Je größer das Farbportfolio an einzelnen Farben, desto natürlicher erscheinen später die farblichen Übergänge, was sich auf die optische Wertigkeit der Ausdrucke niederschlägt. Das Nachkaufen von Farbpatronen ist im Allgemeinen recht kostspielig. So bieten Farbdrucker, in denen mehrere Farbpatronen inkludiert sind, auch diesen Vorteil: Wenn eine Patrone leer ist, muss nur diese - und eben nicht das gesamte Patronengehäuse - ausgetauscht werden. So spart der Verbraucher bares Geld. Es gibt darüber hinaus nach wie vor die Farbdrucker, in denen so genannte Kombi-Tintenpatronen enthalten sind.

Epson Tintenstrahldrucker

Das heißt, dass mehrere unterschiedliche Farben in nur einem Patronengehäuse vorhanden sind. Sicherlich ergibt sich dadurch im Inneren des Druckers eine gewisse Platzersparnis. Wirklich sinnvoll ist das aber für den Verwender selbst nicht. Darüber hinaus spricht auch nicht gerade die Tatsache für das Kombitinten-System, dass oftmals Farbtanks entsorgt werden müssen, in denen sich noch ausreichend Farbe befindet. Nur die Farbe, die am häufigsten benötigt wird, ist leer, sodass ein Patronenaustausch erforderlich ist.

So unterscheiden sich Tintenstrahl- und Laserdrucker

Was ist der Unterschied zwischen einem Tintenstrahl- und einem Laserdrucker? Laserdrucker sind nicht in der Lage, mehrere Farben miteinander zu kombinieren, sodass eine natürliche Farbdarstellung und damit eine hochwertige Bildqualität erzielt werden kann. Vielmehr druckt der Laserdrucker viele einzelne Farbpunkte jeweils dicht an dicht auf das Druckerpapier. Sicherlich lassen sich auch auf diese Weise sehenswerte Ergebnisse erzielen. Fakt aber ist auch, dass die Ausdrucke meist durch spezielle Rasterungen auffallen, sodass die Bildqualität insgesamt - je nach Druckermodell - sehr leidet. Wer dennoch auf einen Laserdrucker nicht verzichten möchte, sollte bei der Auswahl des Wunschmodells auf die Auflösung achten. Je höher diese ist, desto geringfügiger die Farbpunkte, und desto schwerer wird die Rasterung auf den Bildausdrucken erkennbar sein. Für all jene, die planen viele Fotos zu Hause zu drucken und gesteigerten Wert auf eine hohe Qualität der Bilder legen, sollten sich für den Kauf eines Tintenstrahldruckers entscheiden. Wer hingegen nur gelegentlich mal ein Foto druckt und eher viel Druckvolumen, in Form von Text und Grafiken zu bewältigen hat, für den ist ein Laserdrucker die richtige Kaufempfehlung.

Die Vorteile des Farbtintenstrahldruckers
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Besonders hochwertige Farb- und Fotodrucke
  • Tintenpatronen können ggf. selbst nachgefüllt werden (= Druckkostenersparnis)

Die Nachteile des Farbtintenstrahldruckers
  • Langsamer (weniger Seiten pro Minuten) als ein Laserdrucker
  • Ausdrucke müssen erst „trocknen“ und sind nicht so beständig gegen äußere Einflüsse
  • Tintenpatronen können nach längerer Standzeit eintrocknen
Die Vorteile des Farblaserdruckers
  • i.d.R. geringere Folgekosten (Toner)
  • Druckt schnell
  • Druckerzeugnisse sind beständig gegen äußere Einflüsse (UV-Strahlen, Feuchtigkeit)
  • Ausdruck kann sofort weiterverarbeitet werden (kein verwischen)

Die Nachteile des Farblaserdruckers
  • Fotodrucke gelingen nur bedingt
  • Höherer Anschaffungspreis

HP-Laserjet

Die Kosten

Farbdrucker mit Tintenstrahltechnologie starten bei einem Preis von rund 50 Euro. Farblaserdrucker im niedrigeren Preissegment starten bei etwa 150 Euro. Hinzuzurechnen ist der meist recht teure Nachkauf an Verbrauchsmaterialien wie Farbpatronen, Toner sowie das ebenfalls nicht immer günstige Druckerpapier. Es lohnt sich hier folglich, den Rotstift anzusetzen und neben dem Anschaffungspreis des Gerätes auch die Folgekosten im Blick zu haben. Einen Vorteil, den der Farbtintenstrahldrucker zu bieten hat, ist der günstige Anschaffungspreis. Dafür jedoch muss man mitunter in Kauf nehmen, dass die Farbe auf dem Papier nach dem Ausdrucken verwischt. Der Ausdruck muss demnach zunächst ein paar Minuten lang trocknen, bevor er weiterbearbeitet oder verwendet werden kann. Wer diesen Umstand vermeiden will, der ist mit dem Kauf von wischfester Spezialtinte gut beraten. So feucht die Tinte auf dem Papier sein kann, so trocken sieht es mitunter "im Herzstück" des Farbdruckers aus. Wenn der Tintenstrahl- bzw. der Farbdrucker nur selten zum Einsatz kommt, trocknet bei manchen Tintenstrahldruckern die Tinte an. Das führt dazu, dass der Druckkopf nur noch halb funktionstüchtig ist - und in der Konsequenz aufwändig gereinigt oder ausgetauscht werden muss. Das Problem dabei ist, dass die Anschaffung des Druckkopfes meist teurer ist, als der Kaufpreis des Druckers.

Die Bild- und Druckqualität

Werden Drucke mit dem Laserdrucker erstellt, besteht gar nicht erst die Gefahr des Verwischens. Während überdies die Tintenstrahldruckerfarbe schon nach kurzer Zeit verblassen kann, ist das beim Laserdruck anders. Die Haltbarkeit ist einfach insgesamt besser und langlebiger. Allerdings sollte an dieser Stelle nicht die besagte Rasterbildung im Druckbild unerwähnt bleiben. Die Bildqualität von Farbdruckern kann sich generell sehen lassen. Farbdrucke bestechen vor allem bei höherwertigen Geräten durch ihre hohe Farbbrillanz. Besonders bei Grafiken und farbigen Textpassagen ist die Qualität des Farbdruckers, egal ob Laser- oder Tintenstrahldrucker, überzeugend. Beim Druck von Fotos müssen jedoch häufig Abstriche in der Qualität gemacht werden. Um eine sehr gute Druckqualität zu gewährleisten, muss der Tintenstrahldrucker viel Farbe verwenden. Dies wiederum geht mit vergleichsweise hohen Seitenpreisen einher. Außerdem dauert es relativ lange, bis ein Farbdruck fertig gedruckt ist. Laserdrucker punkten durch ihr gutes Leistungsvermögen. Der Seitenausdruck erfolgt innerhalb kürzester Zeit. Außerdem kann der Verwender mit Blick auf die Druckkosten Geld sparen, da diese im Vergleich zu denen beim Tintenstrahldrucker sehr moderat sind.


Drucker Farben

Spar-Tipp:

Es ist nur bei den wenigsten Farbdruckern erforderlich, Farbpatronen direkt vom Hersteller zu benutzen. Meist lohnt es sich, Farbpatronen von weniger bekannten Anbietern einzusetzen, um den Kostenaufwand zu reduzieren. Die Druckqualität verändert sich dadurch nicht. Jedoch ist nicht jeder Farbdrucker kompatibel mit Patronen von Fremdherstellern. Alternativ ist auch das Nachfüllen von Tintenpatronen eine Option die es zu bedenken gilt.



Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine persönliche Kaufberatung?

Rufen Sie uns bitte unter 03304 2472-770 an. Wir helfen Ihnen gerne sofort weiter. Ohne Wartezeit.


Weiterführende Links:



Das sagen unsere Kunden


Alle Kundenmeinungen
eKomi - The Feedback Company
Bewertungen anzeigen >>