Großformatdrucker / LFP

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8201
Ihre Gesamtdruckkosten:
1.208,35 €
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Hardware: 955,99 €
Service: 252,36 €
8202
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8203
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8204
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Hardware: 915,84 €
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8205
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2.161,28 €
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Hardware: 1.802,00 €
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8206
Ihre Gesamtdruckkosten:
2.020,28 €
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Hardware: 1.661,00 €
Service: 359,28 €

Die Ursprünge des Plotters liegen in technischen Skizzen

Seinen wahrscheinlich höchsten Verbreitungsgrad - wenn auch nur im professionellen Bereich - erreichte der Plotter in den 80er Jahren. Zu dieser Zeit waren sie fester Bestandteil vieler Büros, die technische Zeichnungen mit hoher Präzision anfertigten. Architekten und Ingenieure konnten wegen der sehr ungenauen Rasterung für ihre Blaupausen keine Drucker verwenden. Stattdessen kamen Plotter zum Einsatz, die Zeichnungen wie von Hand anfertigten, dabei aber Koordinaten von Computern verwenden konnten und extrem präzise und ohne Abweichungen arbeiteten. Mit dem Aufkommen neuer Verfahren wie dem Tintenstrahl- und dem Laserdrucker und deren günstiger Massenfertigung lösten diese die großen und teuren Spezialgeräte in vielen Bereichen ab.

Wie funktioniert ein Plotter?

Ein Plotter verwendet ein ebenso simples wie effizientes Prinzip: In einer Halterung wird ein Stift oder ein scharfes Messer befestigt. Das Werkzeug kann auf die Oberfläche abgesenkt und anschließend wieder angehoben werden, um einen Kontakt herzustellen. Bei einem Flachbettplotter bewegt sich die Halterung auf zwei Achsen über die Oberfläche und zeichnet das vorgegebene Objekt detailgenau auf. Bei einem Rollenplotter hingegen wird das Material an dem Kopf vorbeigezogen, während der Kopf lediglich auf einer Achse sitzt. Sämtliche Bewegungen werden von einem Computer gesteuert, der seine Anweisungen aus einer Vorlage wie einem Bild, einer Tabelle mit unterschiedlichen Koordinaten oder auch aus Punkten mit Vektoren zur Richtungsangabe ableitet.

Komplexere Plotter haben zudem ein Stiftreservoir, aus dem beispielsweise Spitzen mit unterschiedlicher Dicke oder verschiedene Farben eingesetzt werden können. Auf diese Weise können auch mehrfarbige Drucke oder Zeichnungen mit verschiedener Breite leicht realisiert werden. In der Regel werden alle Striche eines Stiftes hintereinander gesetzt, bevor der nächste zum Einsatz kommt. Das geschieht meistens automatisch - einfachere Modelle erlauben jedoch auch einen manuellen Tausch, der dem Nutzer auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Wofür dient ein Schneidplotter?

Ein Schneidplotter verwendet statt einem Stift ein Messer oder ein anderes Schneidwerkzeug wie einen Laserstrahl. In ersterem Fall lässt sich die Klinge automatisch oder manuell ausrichten, um eine unterschiedliche Tiefe des Schnittes zu erreichen. Im privaten Bereich haben sich Schneidplotter etabliert, die in ihrem Design einem Drucker ähneln. Das Material wird entweder wie bei diesem direkt eingezogen oder auf eine Trägeroberfläche, die sogenannte Schneidmatte, geklebt. Anschließend fährt der Plotter in mehreren Etappen die Schnittlinien ab.

Die Verwendungsmöglichkeiten sind erstaunlich vielfältig. Auf diese Weise lassen sich neben Papier auch noch andere Materialien wie Folien und von einem Plotter mit einem Laser sogar Holz, Leder und Metalle bearbeiten. Schnitte aus Papier dienen unter anderem für Dekorationen, die je nach Größe von einfachem Tischschmuck über Grußkarten bis hin zu großflächigen Wandverzierungen reichen können. Durch die hohe Präzision können große Objekte dabei problemlos in mehreren Arbeitsschritten gefertigt und anschließend zusammengefügt werden. Das ist auch die Voraussetzung für eine weitere beliebte Anwendung: 3D-Figuren, die wie bei einem Bastelbogen zusammengesteckt oder -geklebt werden können.

Neben der Arbeit mit Papier liegt ein weiterer Schwerpunkt auf dem Folienschnitt, den ein Plotter ebenfalls ohne zusätzliche Bauteile vornehmen kann. Bei einer sorgfältigen Einstellung ist es dabei möglich, etwa bei Aufklebern lediglich die obere Klebeschicht zu schneiden, ohne das darunterliegende Trägermaterial zu beschädigen. Neben typischen Stickern kommt das Verfahren auch bei anderen Folien wie etwa solchen für das Aufbügeln auf Textilien oder Schriftzügen auf Autos zum Einsatz.

Welche Besonderheiten sind bei einem Schneidplotter zu beachten?

Es gibt zwei unterschiedliche Technologien, die beide unterschiedliche Vor- und Nachteile bieten. Bei einem Schleppmesser sitzt das Messer starr und wird über die Oberfläche bewegt. Das Verfahren ist relativ schnell und kommt wegen seiner einfachen Bauweise häufig in kostengünstigen Geräten zum Einsatz. Bei einem Tangentialmesser wird die Klinge von kleinen Elektromotoren zusätzlich gedreht, wodurch die Schnitte exakter sind und dickere Materialien verarbeitet werden können. Diese Plotter haben jedoch auch Nachteile: Die Geschwindigkeit reduziert sich dadurch, dass bei spitzen Winkeln das Messer angehoben und wieder abgesetzt wird. Zudem kann es bei diesem Prozess zu leichten Abweichungen durch ein Verrutschen des Materials kommen, so dass an solchen kritischen Punkten Unregelmäßigkeiten entstehen.